2005: DIE ENTDECKUNG MEINES ATEMTYPS
4 Bandscheibenvorfälle, chronische Schmerzen und die Prognose, mit 40 im Rollstuhl zu sitzen, hatten mich an einen Punkt gebracht, an dem ich mich mit den üblichen Antworten nicht mehr zufriedengeben wollte.
2005 lernte ich in Wien die Atemtypologie kennen – und damit eine völlig andere Sicht auf meinen eigenen Körper. Ich begann zu verstehen, dass nicht für jeden Menschen dasselbe richtig ist und wie entscheidend es sein kann, die individuelle Funktionsweise des eigenen Körpers zu kennen und mit ihr statt gegen sie zu arbeiten.
Was ich damals erlebte, veränderte nicht nur meinen körperlichen Zustand. Es veränderte mein Verständnis vom Menschen.
2016: ALS MEINE STIMME AUF DEM SPIEL STAND
Bei einem Zahnarztbesuch wurde ein Nerv in meinem Kiefer verletzt. Teile meiner linken Gesichtshälfte bis hinunter zum Hals blieben taub, und auch meine Stimme war beeinträchtigt, nach zwei oder drei Gesangsstücken wurde ich heiser. Nach drei Jahren ohne wesentliche Veränderung erklärte mir ein Arzt an der Universitätsklinik Tübingen, dass dieser Zustand voraussichtlich bleiben würde.
Für mich als professionelle Sängerin die existenziell niederschmetternde Aussicht, nie wieder belastbar singen zu können.
Und wieder wollte ich mich damit auf keinen Fall abfinden. Ich begann intensiv mit mentaler Selbstprogrammierung
zu arbeiten und meinen Körper immer wieder auf Regeneration auszurichten.
Heute habe ich etwa 90 Prozent des Gefühls in meinem Gesicht zurück. Und ich kann wieder singen – mit nahezu meinem früheren Stimmumfang und meiner früheren Stimmkraft.
Auch diese Erfahrung veränderte mein Verständnis davon, wie viel Einfluss wir auf unser eigenes System nehmen können.
2021: DIE „ENTDECKUNG“ MEINER SPIRITUELLEN FÄHIGKEITEN
Dann kam die dritte Erfahrung – und sie ging noch einmal tiefer.
In einer einzigen Nacht gelang es mir, eine Depression und eine starke Angststörung, die mich bis dahin begleitet hatten, aufzulösen. Beide waren von einem Moment auf den anderen verschwunden – und kamen bis heute nicht zurück.
Erst im Gespräch danach bestätigte mir meine Mutter, dass sich Depressionen und starke Ängste über viele Generationen durch unsere weibliche Ahnenlinie gezogen hatten.
Diese Erfahrung erschütterte mein bisheriges Verständnis davon, was in uns Menschen möglich ist. Ich begann bewusst zu erforschen, was längst Teil meines Lebens gewesen war: meine spirituellen Fähigkeiten.
Und wieder wollte ich nicht einfach glauben. Ich wollte verstehen.
Ich begann, bewusst mit dem zu arbeiten, was ich ja bereits zeitlebens intuitiv machte, und ergründete akribisch das Zusammenspiel von Bewusstsein, Körper und Spiritualität. (Genau genommen wollte ich mir beweisen, dass das alles esoterischer Quatsch ist. Bewiesen habe ich mir das Gegenteil :)
Damit war ein weiterer wesentlicher Grundstein für die heutige VOQi® Methodik gelegt.
Drei sehr unterschiedliche Erfahrungen – und dreimal dieselbe Erkenntnis:
Der Mensch verfügt über weit mehr eigene Möglichkeiten, als wir gewöhnlich für möglich halten.
Genau das fasziniert mich bis heute: Nicht, wie wir uns immer weiter optimieren können, sondern was möglich wird, wenn wir beginnen, unser eigenes System Mensch zu verstehen und unsere genialen Möglichkeiten bewusst zu leben.